Der erste Bring & Share-Gottesdienst ist vorbei (war am 7. Februar) und ich versuche, die positive Stimmung und Resonanz mit meinen Worte widerzuspiegeln:
Da ich die Moderation des ersten Bring & Share-Gottesdienstes (mitbringen und teilhaben lassen) hatte, kann ich von meiner Seite aus sagen: Es war spannend, aufregend und ich wusste nicht was passieren wird.
Als kleiner „Kontrollfreak“ musste ich mich bewusst darauf einlassen, nicht genau zu wissen, was für Beiträge von Gottesdienst-Besuchern kommen. Sie hatten die Freiheit, bis kurz vor Gottesdienst-Beginn mir Ihre „Mitbringsel“ mitzuteilen, so dass ich sie wirklich spontan in den Ablauf einbinden musste.
Toll fand ich, dass ich schon drei Beiträge per Mail vorab bekommen hatte, so dass damit ein Grundgerüst gegeben war. Am Sonntag selbst (10 Minuten vorher) kamen zwei Frauen auf mich zu und haben mich gefragt, ob sie noch was machen dürften – na klar!!!
Es wurden Lieder direkt vom „Publikum“ ausgesucht, wir hatten auch ein Vortragslied (klasse, dass sich das jemand traut). Die Berichte von alltäglichen Glaubenserfahrungen war so eindrücklich und man spürte die Nähe zu der Person, die sie erzählte. Dazwischen haben wir immer wieder Lieder gesungen – hier an dieser Stelle ein großes Danke an unseren Beamer-Man, der alle Hände voll zu tun hatte, die Lieder auf die Leinwand zu bringen. Julius, das hast Du klasse gemacht.
Wir hatten Zeit zur Gebetsgemeinschaft, d.h. alle haben in kleinen Gruppen von drei bis vier Personen mitgebetet. Ich bin Gott so dankbar, dass sich alle darauf eingelassen haben. Wir hatten noch einen kleinen Bericht aus unserer Krabbelgruppe, für die auch die Kollekte bestimmt war (Wahnsinn, es kamen 250€ zusammen) und aus der Gemeindeleitung.
Ach ja, und dann noch das Buffet am Schluss. Ganz viele hatten tolle Sachen zum Essen mitgebracht: Kuchen, Muffins, Pizzaschnecken, Nudelsalat, Rohkost, Brot, Aufstrich, Pizza, usw.
Es war so reichlich, dass wir bestimmt die doppelte Anzahl an Personen hätten versorgen können. Ist das nicht wunderbar (im wahrsten Sinne des Wortes)
Ich habe noch nie so viel positive Resonanz auf einen Gottesdienst erhalten, hier einige Spontanaussagen von Besuchern dazu:
– „am besten so einen Gottesdienst 1x im Monat anbieten“
– „es herrschte eine ganz tolle Gemeinschaft“
– „der schönste Gottesdienst in der letzten Zeit“
– „Wahnsinn, was für ein tolles Buffet, wenn jeder was mitbringt“
– „so tolle Beiträge, ich war sehr berührt“
– „klasse, dass unsere Gemeinde nicht von einem Hauptamtlichen abhängt, sondern wir selbst Gottesdienst gestalten dürfen und können“
Es ist ein wirkliches bewegendes Gefühl, dass auch jetzt noch 2 Tage später vorhält, wie der Heilige Geist wirkt und Mut schenkt , Gemeinschaft und Lebendigkeit schafft. Es war ganz wunderbar (dieses Wort gefällt mir) Gottes Zugewandtheit und Nähe zu spüren. Er hat diesen Gottesdienst mit uns gefeiert.
Ich bete und hoffe, dass dies eine ganz neue Art in unserer Gemeinde wird, Gottesdienst gemeinsam zu gestalten, eigene Glaubens-Erfahrungen mitzubringen und andere teilhaben zu lassen.
Freude auf den nächsten Bring & Share – auf jeden Fall!

Eure Anita Vogel