Hallo ihr Lieben,

zugegeben, ich bin nicht die Disziplinierteste, wenn es um’s Tagebuch-Schreiben geht. Die JSB7-Ereignisse überholen mich.

Nichts desto trotz will ich euch ein Update geben, es hat sich nämlich ganz erheblich viel getan – ich gehe mal nach Kalenderwoche vor:

KW 31
am Do, 30.07.  ist wieder mal was passiert, dass nur Gott so zeitlich einbauen kann – so was ist kein Zufall:
der Mietvertrag für die JSB7 Räume wurde von uns und unserer neuen Vermieterin unterschrieben. Das allein schon ist Grund genug zum Danken.
Am gleichen Tag kam ein Schreiben von unserer alten Vermieterin (Kronacherstr.) in den Briefkasten geflattert, in dem sie uns mitteilt, dass ab 01.11.2020 sich die Nebenkosten erhöhen werden – was vollkommen in Ordnung ist, die Preise und Versicherungen sind stark gestiegen. Das tolle an der Sache: wir haben jetzt ein Sonderkündigungsrecht für die Kronacherstr. und können somit zwei Monate vor Ablauf der gesetzlichen Frist raus. Klasse was?

KW 32
– ich,  Tobias und die Fa. Hofstetter (Sanitär) haben uns am Mo. 03.08.  getroffen und wir sind durch die JSB7-Räume gegangen. Das war ein gutes Treffen, unser Sachbearbeiter hat wirklich viel, viel Ahnung und das Beste an der Sache: die Fa. hat Ende Sept Zeit, um die Sanitär-Bereiche zu machen. Das ist wieder so ein Gottes-Geschenk, denn die meisten Firmen sagen kategorisch, dass vor nächstem Jahr nichts mehr läuft.

– am Di, 04.08. sind Tobi und ich zusammen zu unserer Vermieterin der Kronacherstr. gefahren, um die Kündigung abzugeben. Es war uns wichtig, dies persönlich zu tun, da wir in den Jahren immer wieder sehr persönlichen Kontakt zu ihr hatten und die Vermietung problemlos und harmonisch verlief.  Wir wurden mit Kaffee und Kuchen empfangen und gemeinsam haben wir einen schönen Nachmittag verbracht. Als die Sprache auf die Kündigung kam, war Bedauern von unserer Vermieterin zu hören und auch für uns war ein keine rein sachliche Angelgenheit.
An dieser Stelle sei geschrieben: DANKE liebe A.S. für die vielen guten Jahre, die wir in der Kronacherstr. verbringen durften und die tolle Zusammenarbeit!!!
Tja, am 31.12.20 ist es endgültig, dann sind wir aus der Kronacherstr. raus.

KW 33
Freitag-Nachmittag, haben wir (Michi, Tobias, Matthias, Anita) uns mit unserem Architekten, mit dem Trockenbauer (G.D.) und mit der Fa. Hofstetter in JSB7 getroffen.
Ich kann euch sagen, ich war sehr angespannt. Nicht wegen den Leuten, sondern ob sich alles in den Zeitschienen so verwirklichen lässt. Beim Durchgehen sind noch so viele „Kleinigkeiten“ (marode Abwasserrohre, Abwasser-Problem für die Toiletten, Elektro, usw.) aufgetaucht, die alle noch Zeit kosten.
Unser G.D. (Trockenbauer) sagte mehrmals bei diesem Treffen „Kein Problem“. Wisst ihr, was ich im Ohr habe, wenn diese zwei Worte fallen? Sabine in Peru, die mal zu mir sagte, dass wenn Handwerker zu ihr im Projekt „No hay problema“ sagen würden, es dann spätestens Zeit wäre, sich Sorgen zu machen. Das ging mir die ganze Zeit durch den Kopf. Ich lerne im Moment wieder ganz praktisch, was es heißt, die JSB7-Sorgen an Gott abzugeben. Schließlich ist es sein Bauvorhaben, wir sind nur die Handlanger!

So, das war wieder mal ein Sprung durch 3 Wochen JSB7. In der KW 34 hat sich schon einiges getan, das schreibe ich euch beim nächsten Blog, sonst wird’s zu lang zum Lesen.

Guckt einfach immer mal wieder rein, ich bemühe mich, wenigstens 1x pro Woche ein Update zu schreiben.

Liebe Grüße von eurer Baugeschichten-Schreiberin Anita