Moin zusammen,

jetzt ist mal wieder Blog-Zeit für mich und ich nehme euch mit in die Bau-Geschichten der FeG Ansbach

Übrigens, hat euch der Rundgang durch JSB7 gefallen? Tolle Räume oder – da können wir doch was draus machen!
Aber jetzt noch mal ein kurzer Rückblick in den Mai 2020 und dem Auf und Ab der Formalitäten:

  • 06. Mai: Die Gemeindeversammlung war ja super positiv verlaufen – Gott sei Dank“
  • 09. Mai: folgende Begebenheit eines Mitglieds der FeG:
    Eigentlich wollte die Person erst für die Renovierung spenden, wenn eine erwartete Rückzahlung da ist, was noch einige Wochen dauern würde. Dann hat sich die Person aber entschieden, die FeG-Bauspende doch gleich zu machen und nicht abzuwarten. Und wisst ihr was eine halbe Stunde nach Überweisung passierte? Genau: die erwartete Rückzahlung war auf dem Konto.
    Ist das nicht großartig und „Wunder-voll“?
    Übrigens, solche Gottes-Geschenke passieren im Moment ständig, ihr werdet schon lesen
  • 11. Mai: Hier gleich das nächste Wunder:
    Wir brauchen eine Lüftungsanlage für den vorgesehenen Gottesdienst-Raum, weil die Lüftung durch Fenster nicht gegeben ist. Da haben wir mit mind. 4000€ gerechnet. Viel Geld, aber ohne geht’s nicht. Da ruft doch ein Bekannter meines Mannes an, der eine Lüftungsbau-Firma hat; und welch frohe Kunde – er hat eine Lüftungsanlage, die er nicht braucht und schon längere Zeit bei ihm rumsteht, die schenkt er der FeG Ansbach. Einfach so. Manchmal bleibt mir echt der Mund offen stehen vor Gottes Großzügigkeit und wie er Menschen zusammen bringt und seine Zeitplanung und überhaupt.
    Wir müssen die Anlage natürlich einbauen und anschließen, das kostet schon ein bischen was, aber weit unter 4000€.
  • 22. Mai: Zermürbende Bürokratie: Unser Architekt hat uns mitgeteilt, dass wir eine Nutzungsänderung beantragen müssen, die viel Zeit (mehrere Monate) dauern wird. Außerdem brauchen wir einen Bauantrag (was Kosten verursacht) und überhaupt diese Nutzungsänderung zu einzureichen. Und dann ist da noch ein Thema mit den Stell-/Parkplätzen. Laut Architekt müssen Stellplätze vorgehalten werden. Ist dies nicht möglich wegen Platzmangel in der Innenstadt, müssen „virtuelle“ Parkplätze bezahlt werden, was mehrere tausend Euro kosten kann. Mit so was rechnet doch keiner, wir jedenfalls hatten keine Ahnung davon, dass es so eine Regelung gibt. Auch das muss noch abgeklärt werden – wir hoffen und beten, dass es eine kostengünstige Lösung gibt.
    Ach ja, einen Bauplan fertigt der Architekt auch für die Handwerker (noch mal Kosten!)

Das war der Mai, ich werde euch das nächste mal vom Juni berichten und so hangeln wir uns langsam vorwärts bis wir aktuell sind.
Ich weiß nur für mich, dass ich wirklich demütig (schönes altes Wort, mag ich) werde, wenn ich alles so revue passieren lasse. Gottes Handeln wird so offensichtlich und sollte ich jemals Zweifel an der Entscheidung für JSB7 gehabt haben, so sind sie gründlich ausgegräumt worden. Ich hoffe euch gehts auch so, wenn ihr den Blog verfolgt.

Bis bald, eure Bau-Geschichten-Schreiberin Anita