So, nun sind doch schon wieder ein paar Tage seit dem letzten Blog-Eintrag vergangen, aber manchmal läuft das Leben und die Tage nur so dahin.

Ich wollte euch aber auf jeden Fall von unserem ersten Renovierungseinsatz am Samstag, 25.07.20 berichten:

WOW, ich bin immer noch sprachlos, wie viele am Samstag-Vormittag, 25.07. dabei waren, um den großen Raum leer zu räumen (es war inzwischen einiges an Mobiliar drin – Küche, jede Menge Stühle, Tische, Schränkchen, usw.) Wir waren 21 Helfer (incl. Kinder, die wie die Großen angepackt haben).
Innerhalb von einer halben Stunde war der Raum leer!!! Während des Leerräumens haben ein paar Männer die Lampen abgeschraubt – es waren viele, viele Lampen.
Dann ging es der Decke, die ja wegen einer Brandschutzdecke weichen musste, an den Kragen. Ich glaube, 5 Leute haben die Platten runtergehebelt, der Rest hat eine Reihe bis zum Anhänger gebildet und somit sind die Platten von Hand zu Hand in den Hänger gewandert.
Zeitweise war starkter „Nebel“ aufgezogen (war schon eine schmutzige Angelegenheit), die Gesichter waren grau. Wär hätte gedacht, dass wir mal so glücklich über den Mundschutz sind?!

Sehr wichtig – die Brotzeit auf der Baustelle, das hebt die Motivation doch sehr (aber die war durchgängig hoch). Constanze hat belegte Brötchen und Kaffee gebracht und es wurde erst mal draußen im schönen Innenhof Pause gemacht.
Dann musste die Konterlattung runter, da war Muskelkraft gefragt, die war nämlich ziemlich gut fest genagelt. Die Latten waren leider viel zu lang für unsere Anhänger und mussten deshalb zum großen Teil zersägt werden.
Ach ja die Fahrten zu den Wertstoffhöfen – so eine geniale Zeittaktung von Gott:
Jetzt kommen ca.-Angaben: Hänger 1 für um 10:30, weil einer der Wertstoffhöfe um 11:00 schloss. Hänger 2 verließ vollgepackt um 11:00 den Hof, um nochmal leer wieder zu kommen. Hänger 3 rollte um 11:15 weg und war rechtzeitig an einem Wertstoffhof, der um 12:00 zu machte, Hänger 4 fuhr um 11:30 zu einem anderen Wertstoffhof, der auch um 12:00 Uhr schloss.
Jetzt kam Hänger 2 noch mal wieder, hat den Rest aufgeladen bekommen und fuhr um 12:15 (wir waren fertig), da ein noch mal anderer Hof erst ab 13:00 Nachmittags aufmachte.
Ich schreibe das so ausführlich, weil es reibungsloser und besser nicht hätte klappen können und ich auch darin Gottes Unterstützung sehe.

Wie schon erwähnt, wir waren um 12:15 mit allem fertig: Bernd hatte von 8:00 bis 12:00 geplant  – ist das nicht großartig?

  • DANKE, DANKE, DANKE, DANKE an alle die mit geholfen haben und an alle, die im Hintergrund wirken, ohne dass sie jemand sieht. Und an alle, die mitbeten und gedanklich mit dabei sind. Mich macht es stolz und glücklich, ein Teil von euch zu sein und das miterleben zu dürfen.

Bis bald, eure Bau-Geschichten-Schreiberin Anita